Hanskühnenburg

 

Eines der beliebtesten Ausflugsziele zum Wandern im Südharz ist die Hanskühnenburg im Harz.
 
Die Hanskühnenburg befindet sich „Auf dem Acker“ im südwestlichen Teil des Harzes. Der zwischen Osterode und St. Andreasberg gelegene „Acker“ ist der längste Höhenzug im Oberharz. Diese ehemals dicht bewaldete, heute aber in weiten Teilen von hohen Bäumen freie Hochfläche erhebt sich bis zu 861 Meter über dem Meeresspiegel.

Einer der markantesten Punkte dieser Hochfläche ist eine von vielen verschiedenen Sagen umgebene viereckige und etwa acht Meter hohe Felsformation. Angeblich sind diese Felsen die Reste einer verwunschenen Burg.

In etwa 300 Meter Entfernung befindet sich eine Gaststätte mit Aussichtsturm, welche heute als Hanskühnenburg bezeichnet wird. Der Hanskühnenburg-Felsen und der Turm sind ein beliebtes Wanderziel und nur zu Fuß erreichbar. Günstige Ausgangspunkte für eine Wanderung sind die Sösetalsperre, der Parkplatz „Stieglitzecke“ an der Bundesstraße 242 sowie die Orte Sieber und Lonau, die ja Ortsteile von Herzberg sind. Von Lonau oder Sieber aus sollte man schon 3 Stunden Fußweg einkalkulieren. Bitte beachten Sie auch, dass die Gaststätte an der Hanskühnenburg donnerstags Ruhetag hat.

Das nahe dem Hanskühnenburg-Felsen befindliche Gasthaus ist die am höchsten gelegene Waldgaststätte im Nationalpark Harz. Vom Aussichtsturm haben Sie einen schönen Blick auf große Teile des südwestlichen Harzes. Die Hanskühnenburg wird daher auch „Brocken des Westharzes“ genannt.

Einer der bisher prominentesten Wanderer zum Hanskühnenburg-Felsen war Johann Wolfgang von Goethe. Der bekannte Dichter besuchte ihn im August 1784 auf seiner dritten Harzreise.

Die Gegend um die Hanskühnenburg ist im Winter ein beliebtes Skilanglauf-Gebiet. Hier gibt es zahlreiche gespurte Loipen, welche auch für Anfänger geeignet sind.

Zur Homepage der Hanskühnenburg gelangen Sie hier.